Einbruchschutz heißt: Nichts vergessen!

Kellerfenster mit massiven Stahllochblenden und Lichtschächte sind für Einbrecher gute Möglichkeiten, um ins Haus zu gelangen – genau wie das kleine Toilettenfenster dürfen auch die Kellerfenster und die Lichtschächte bei der Absicherung gegen Einbruch nicht vergessen werden.

Einbruchschutz für Kellerfenster

Kellerfenster

Handelt es sich bei dem Kellerfenster um ein „ganz normales“ Fenster wie z. B. auch in Küche oder Wohnzimmer, dann sollte man das Kellerfenster nach den polizeilichen Empfehlungen für Einbruchschutz an Fenstern sichern.

Für Kellerfenster mit massiven Stahllochblenden empfiehlt die Polizei eine stabile Verankerung im Mauerwerk sowie eine Öffnungs-Sicherung. Eine solche Sicherung kann sein:

  • Vorhängeschloss
  • Verschraubung der Rahmen
  • feststehende Gitter
  • raumseitig montierte, abschließbare Fenstergitter
  • vorgelegte Riegelstangen, z. B. aus Flachstahl oder
  • Betongitter 

Einbruchschutz für Lichtschächte

Kellerrost

Lichtschächte bieten Einbrechern die Möglichkeit, sichtgeschützt zu arbeiten. Damit ist es für sinnvollen Einbruchschutz wichtig, auch die Lichtschächte abzusichern.

Wer neu baut, sollte sich für betonierte Lichtschächte entscheiden, da diese besonders gut mechanisch zu sichern sind. Rollenrostsicherungen stellen dann eine wirksame Sicherung dar.

Ebenfalls eine gute einbruchhemmende Wirkung haben Lichtschachtabdeckungen aus stahlarmierten Glasbetonsteinen.

Kommen diese Formen von Einbruchschutz für Lichtschächte nicht in Frage, dann sollten die Gitterroste zumindest mit speziellen Abhebesicherungen gesichert werden. Diese Abhebesicherungen, optimalerweise aus Flacheisen, sollten tief im Lichtschacht verankert und möglichst in allen vier Ecken angebracht werden. Wenn es sich um Kunststofflichtschächte handelt, empfiehlt die Polizei statt der Verankerung im Lichtschacht eine Befestigung im Mauerwerk.

Sind die Lichtschächte entsprechend der polizeilichen Empfehlung gut gesichert, kann man auf Einbruchschutz am Kellerfenster selbst verzichten.

Quelle:

Ungebetene Gäste, Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
 www.einbruchschutz.polizei-beratung.de, Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

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