Virtueller Einbruchschutz

Online-Banking, E-Commerce, E-Mail-Anhänge, Download-Links – es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Diebe z. B. an Ihre Bankdaten zu kommen oder Ihren Rechner mit Viren zu infizieren.

Schützen Sie sich und Ihren Computer. Folgende Tipps können Sie dabei unterstützen.

Online-Banking – Phishing

Quelle: office.microsoft.com
Passwort_sichern

Phishing-Mails sind Mails, die vorgeben z. B. von Ihrer Bank zu stammen. Sie versuchen Sie dazu zu veranlassen, Zugangsdaten, Passwörter, Transaktionsnummern etc. preiszugeben.

Die Polizei rät:

  • Seien Sie E-Mails gegenüber misstrauisch – auch dann, wenn sie mit bekannten Logos und Designs versehen sind.
  • Überprüfen Sie immer die Richtigkeit der Adressleiste in Ihrem Browser.
  • Klicken Sie nicht auf die in einer Mail angegebenen Links – versuchen Sie die verlinkte Seite über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen.
  • Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (z. B. Passwörter) per E-Mail.
  • Folgen Sie den Aufforderungen in einer Mail, ein Programm herunterzuladen, nur dann, wenn Sie die Datei auch auf der Homepage Ihrer Bank finden.
  • Öffnen Sie keine angehängten Dateien.
  • Beenden Sie die Online-Sitzung bei Ihrer Bank immer, indem Sie sich abmelden.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand und die Kontobewegungen.
  • Geben Sie PINs und TANs nur ein, wenn eine gesicherte Verbindung besteht (https://...). 
  • Nutzen Sie Funktastaturen und Wireless LAN nur mit eingebauter Verschlüsselung für Ihr Online-Banking.
  • Benutzen Sie als Passwort eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen am besten mit einer Variation in Großschreibung und Kleinschreibung.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig.
  • Benutzen Sie Passwörter nicht mehrmals für unterschiedliche Zugänge.
  • Nutzen Sie beim Online-Banking am besten das sog. HBCI-Banking mit Chipkarte und Kartenlesegerät.
  • Aktualisieren Sie über die Update-Funktion des Herstellers regelmäßig Ihr Betriebssystem.
  • Verwenden Sie Virenscanner und zusätzliche Sicherheitssoftware wie Firewalls.
  • Führen Sie Ihre Bankgeschäfte nur von Rechnern aus, deren Besitzern Sie vertrauen.

Viren, Trojaner, Bots

Quelle: office.microsoft.com
Virus

Computerviren gibt es in zahlreichen Varianten, von klassischen Datei- oder Linkviren über Trojanische Pferde bis hin zu Tarnkappenviren. Darüber hinaus gibt es sog. Bots. Damit ist ein Programm gemeint, dass ferngesteuert arbeitet und Ihren Rechner – wie einen Zombie – dafür nutzt, um z. B. Spam-Mails zu verschicken.

Die Polizei rät:

  • Öffnen Sie niemals ungeprüft Dateianhänge.
  • Virenbehaftete Mails erkennen Sie häufig an einer leeren Betreffzeile oder Neugier weckenden Betreffzeilen (mit Betreff z. B. aus dem Erotikbereich).
  • Löschen Sie Mails mit fremdsprachigem Betreff, wenn sie diese unaufgefordert erhalten haben.
  • Klicken Sie keine Links in unaufgefordert zugesendeten Mails an.
  • Seien Sie kritisch bei ausführbaren Programmdateien z. B. mit den Endungen exe, bat, com oder vbs.
  • Stellen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres E-Mail-Programms so ein, dass kein Script automatisch ausgeführt wird.
  • Verschicken Sie keine aus einer unsicheren Quelle oder per Mail zugesandten Anhänge.
  • Löschen Sie verdächtige E-Mails sofort.
  • Installieren Sie eine Virenschutzsoftware eines vertrauenswürdigen Anbieters und nutzen Sie regelmäßig Updates (weitere Informationen unter www.bsi-fuer-buerger.de).

Quelle:

www.polizei-beratung.de, Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

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