Netzwerk „Zuhause sicher“: Gründung der Schutzgemeinschaft Hannover

Einbruchschutz Hannover

v. l. n. r.: Carolin Münker, Uwe Binias, Bernd Strauch, Roger Möhle (Quelle: Netzwerk "Zuhause sicher")

Das gemeinnützige Netzwerk „Zuhause sicher“ ist ein firmen-, produkt- und behördenneutraler Zusammenschluss öffentlicher Institutionen und privatwirtschaftlicher Unternehmen mit einem gemeinsamen Ziel: Die Ausrüstung von Häusern und Wohnungen mit effektiven Sicherungen für wirksamen Einbruch- und Brandschutz. 
Im Mittelpunkt stehen hierbei mechanische Sicherungseinrichtungen an Fenstern und Türen sowie VdS (Vertrauen durch Sicherheit)-geprüfte Rauchmelder.

Inzwischen haben sich diesem 2005 auf Bundesebene ins Leben gerufenen Netzwerk neben vielen Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Handwerksbetrieben zahlreiche Polizeibehörden angeschlossen. 
Mit dem kommenden Freitag, 21.05.2010, beteiligen sich nun auch aus der Region Hannover viele Fachbetriebe, der Landesinnungsverband des niedersächsischen Glaserhandwerks sowie die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover an diesem Netzwerk und feiern die Gründung der Schutzgemeinschaft Hannover.

Uwe Binias, Polizeipräsident der Polizeidirektion Hannover, begrüßt diesen Schritt und sieht in der künftigen Kooperation „die Möglichkeit, jedem Bürger gebündelte Kompetenz von der Beratung durch die Polizei bis hin zur Montage geprüfter Sicherungstechnik anbieten zu können.“

Die technischen Berater der Polizeidirektion Hannover informieren Bürger auf ihren Wunsch hin unentgeltlich und ausführlich zu den Themen Einbruch- und Brandschutz, geben Verhaltenstipps sowie individuelle Empfehlungen für mechanische Sicherungseinrichtungen. 

Im Anschluss an eine Beratung händigt der technische Berater die Referenzliste der Schutzgemeinschaft Hannover aus. Darauf sind Fachhandwerker der Region gelistet, die vom Landeskriminalamt Niedersachsen als Errichter von geprüften Einbruchsicherungen anerkannt wurden und die polizeilichen Empfehlungen sachgerecht umsetzen können. 

Nach erfolgter Umsetzung überreicht der technische Berater auf Wunsch in einer Abschlussberatung die Präventionsplakette des Netzwerkes. Diese stellt weder eine Zertifizierung noch ein Gütesiegel dar, sondern soll vielmehr das besondere Engagement des Bürgers würdigen. 
Die Vergabe der netzwerkeigenen Plakette durch die Polizei setzt neben einer gut sichtbaren Hausnummer sowie einem Telefon am Bett, die Installation von geprüftem, mechanischem Aufhebelschutz an allen gefährdeten Fenstern und Türen und einen geprüften Rauchmelder auf jeder Etage voraus. 
Die Plakette kann gut sichtbar an Front- und Rückseite des Hauses angebracht werden und soll zum einen dazu dienen, Einbrecher von ihrer Tat abzuhalten und zum anderen, die Aufmerksamkeit Dritter für das Thema Einbruch- und Brandschutz zu wecken. 
Eine Besonderheit: Versicherer, die dem Netzwerk angehören, gewähren einen Nachlass auf die Hausratversicherung.

Die Technischen Berater der Polizeidirektion Hannover erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 109-1114. Weitere Informationen zum Netzwerk „Zuhause sicher“ finden sie unter www.zuhause-sicher.de

(Pressemitteilung der Polizeidirektion Hannover)