Aktuelle Förderungen

Hier finden Sie Informationen und Links zu aktuellen Förderprogrammen, Steuerbonus für Handwerkerleistungen und Versicherungsnachlass für Plaketteninhaber.

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Förderung der KfW - Einbruchschutz-Förderung

Die KfW bietet für Eigentümer und Mieter von Wohngebäuden zinsgünstige Kredite und Zuschüsse aus den Förderprogrammen "Altersgerecht Umbauen - Kredit (159)" und "Einbruchschutz - Investitionszuschuss (455-E)" an.

Förderfähige Einbruchschutzmaßnahmen:

  • Haus- und Wohneingangstüren der Widerstandsklasse RC 2, DIN EN 1627, oder besser
    (max. U-Wert = 1,3 W/m2K, wenn Tür in thermischer Gebäudehülle eingebunden)
  • Garagentore und -zugänge der Widerstandsklasse WK 2, DIN V ENV 1627, oder besser
    (förderfähig bei direkter Verbindung von Garage zu Wohnhaus)
  • Tür-Nachrüstungen nach DIN 18104 Teil 1 oder Teil 2
  • Mehrfachverriegelungssysteme mit Sperrbügelfunktion nach DIN 18251, Klasse 3 oder besser
  • Einsteckschlösser nach DIN 18251, Klasse 4 oder besser
  • Schutzbeschläge nach DIN 18257 ab Klasse ES 1
  • Verglasung ab P4A nach DIN EN 356
  • Fenster/Fenstertür-Nachrüstungen nach DIN 18104 Teil 1 oder Teil 2
  • Gitter und Lichtschachtabdeckungen der Widerstandsklasse RC 2, DIN EN 1627, oder besser
  • Rollläden und Klappläden der Widerstandsklasse RC 2, DIN EN 1627, oder besser
  • Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, DIN EN 50131, Grad 2 oder besser
  • Gefahrenwarnanlagen (SmartHome), DIN VDE V 0826-1
  • Nebenarbeiten: Maßnahmen zur ergänzenden Beschriftung, z. B. mit Braille- oder Reliefschrift, taktile Markierungen an Handläufen an Treppenan- und austritten / Markierungen zur tastbaren Orientierung / Maler-, Putz- oder Estricharbeiten / notwendige Folgearbeiten an angrenzenden Bauteilen / Elektroarbeiten, z. B. Verlegung von Steckdosen und Einbau zusätzlicher Steckdosen

Zuschuss für Einbruchschutz-Maßnahmen:
Für Einzelmaßnahmen beträgt die Höhe des Zuschusses  20 % auf die ersten 1.000 Euro der förderfähigen Investitionskosten einschließlich bestimmter Nebenkosten sowie 10% auf jeden weiteren Euro pro Antrag. Es müssen mindestens 500 Euro investiert – maximal  werden förderfähige Investitionskosten von 15.000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst. Einen neuen Antrag für andere Maßnahmen am gleichen Gebäude kann frühestens 12 Monate nach dem letzten Zusagedatum gestellt werden.

Ansprechpartner - Zuschuss:
Ansprechpartner ist das KfW-Infocenter, erreichbar unter der Telefonnummer 0800 53 99 002. Der Zuschuss ist über das KfW-Zuschussportal zu stellen.

Kredit:
Die genannten förderfähigen Maßnahmen werden alternativ über ein Darlehen gefördert. Die Darlehenshöhe beträgt bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. 

Ansprechpartner - Kredit:
Persönliche Beratung bieten die Finanzierungspartner der KfW. Dies ist in vielen Fällen Ihre Hausbank.

Wichtige Hinweise:

  • Der Antrag auf Fördermittel muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.
  • Die Arbeiten sind durch ein Fachunternehmen auszuführen (keine Förderung von Eigenleistung oder Leistung privater Helfer).
  • Die KfW stellt ein Formular für eine Fachunternehmerbestätigung zur Verfügung, die Bauherren zur eigenen Dokumentation nutzen können.
  • Die KfW-Zuschuss-Förderung ist nicht kombinierbar mit einer steuerlichen Förderung gemäß § 35 a Abs. 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen).
  • Einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren werden ausschließlich in den Produkten Energieeffizient Sanieren - Kredit (Nr. 151/152) oder Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss (Nr. 430) gefördert.

Weitere Informationen:

                                  
  
                                                                          Alle Angaben ohne Gewähr 

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Weitere Förderprogramme

  • ggf. kommunale Förderprogramme
    jeweilige Stadt-/Kreisverwaltung

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Bank-Darlehen

Ob bei Neubauten oder im Fall von Modernisierung und Umbau können Banken und Bausparkassen bei der Finanzierung unterstützen. Hier lohnt sich der Vergleich verschiedener Angebote, um die passenden Konditionen zu finden. Im Bereich von Modernisierung und Renovierung bieten Finanzdienstleister z. B. Kredite ohne grundbuchliche Absicherung und konstante Raten bis zur vollständigen Rückzahlung.

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Steuerbonus für Handwerkerleistungen

Wer in seiner Wohnung oder seinem Haus 

  • Erhaltungsmaßnahmen, 
  • Modernisierungsmaßnahmen oder 
  • Renovierungsmaßnahmen 
  • von einem Handwerker 

durchführen lässt, kann einen Steuerbonus (§ 35 a EStG) für die in Rechnung gestellten Arbeitskosten erhalten. 
Die Entscheidung darüber trifft das zuständige Finanzamt im Rahmen der jährlichen Einkommenssteuerklärung.

Unser Tipp
Achten Sie darauf, dass in Ihren Handwerkerrechnungen die Arbeitskosten separat ausgewiesen sind, die Mehrwertsteuer angegeben ist und der Betrag auf das Konto des Handwerksbetriebs überwiesen wurde. Reichen Sie die Rechnung(en) mit der Steuererklärung beim Finanzamt ein.

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Nachlass auf die Hausratversicherung

Die Versicherer im Netzwerk „Zuhause sicher“ geben einen Nachlass auf die Hausratversicherung, wenn man eine Präventionsplakette erhalten hat. Sprechen Sie dazu Ihr Versicherungsbüro an.

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Quellen:

www.kfw.de, KfW
www.nrwbank.de, NRW-Bank
www.foerderdatenbank.de, Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

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