Was passiert nach einem Einbruch?

Man kommt nach Hause – und steht im Chaos. Bücher auf dem Boden, Schränke durchwühlt, Wäsche verstreut. Das Bargeld ist verschwunden genauso wie die Kamera mit den Bildern von der Hochzeit der Tochter am letzten Wochenende. Handy und Laptop sind weg – und der Schmuck: die Silberkette zur Geburt des Sohnes, das goldene Armband mit dem Kratzer, Opas Taschenuhr, ach und sogar die kleine Muschelkette, das Mitbringsel aus dem Urlaub.

Schock, Trauer, Ohmacht, Verunsicherung – eine Welle von Gefühlen überrollt Einbruchopfer häufig, sie sind fix und fertig.

Und dann ist auch noch einiges zu tun: Die Polizei anrufen, die Versicherung benachrichtigen.
Nur nichts verändern für die Spurensuche – muss die Unterwäsche wirklich liegen bleiben?

Seitenübersicht:

Die Polizei nimmt den Tatort auf

Es folgen Befragungen durch die PolizistInnen und die Tatortaufnahme durch die Spurensicherung. Die geringen Einbruchspuren an der Terrassentür zeigen, dass die EinbrecherInnen in wenigen Sekunden die ungesicherte Tür aufhebeln konnten.

Einiges ist weggekommen, meist gar nicht von allzu großem materiellem Wert, sondern vielmehr von emotionaler Bedeutung. Die MirarbeiterInnen der Polizei versuchen zu trösten, doch die Aussicht, die gestohlenen Gegenstände wiederzufinden, ist gering.

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Aufräumen und Nachdenken

Endlich kann man aufräumen – oder besser wegschmeißen? Will ich die Sachen, die der Einbrecher angefasst hat, wirklich noch mal anziehen? Einen noch intimeren Einblick konnte der oder die TäterIn nicht bekommen.
Die Gedanken drehen sich im Kreis: Ob der Einbrecher noch einmal wieder kommt? Warum war er - oder sie - gerade hier? Sollte man umziehen?

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Der Versicherer bewertet den Schaden

Dann kommt der oder die SchadenreguliererIn des Versicherers. Was ist genau weggekommen und wie hoch war der Wert? Welche Schäden am Haus hat der Einbruch verursacht? Wie sieht die Versicherungssumme aus? Schreckgespenst Unterversicherung?!

Die Versicherungsunterlagen werden geprüft. Gibt es eine Wertgegenstandsliste oder irgendwo noch Kaufbelege?

Auch wenn PolizistInnen und SchadenreguliererInnen versuchen behutsam vorzugehen, die Zeit nach einem Einbruch ist für Einbruchopfer oft der pure Stress.

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Der Handwerksbetrieb repariert den Schaden

Schließlich kommt ein Handwerksbetrieb, der nach den Versicherervorgaben den Schaden an Fenstern und Türen repariert. Eine Gelegenheit für Sie und Ihren Handwerksbetrieb über Einbruchschutz zu sprechen – dabei aufgepasst: Nicht jeder Betrieb kennt die polizeilichen Empfehlungen und berät und montiert nach ihnen.

Wenn man sich für Sicherheitstechnik entscheidet, ist es ratsam mit einem Fachbetrieb zusammenzuarbeiten. Denn was nützt die beste Technik, wenn sie falsch montiert wurde. Einen Fachbetrieb in Ihrer Region finden Sie z. B. über unsere Handwerkersuche oder die polizeilichen Adressennachweise.

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Beratung durch polizeiliche FachberaterInnen

Die Polizisten hatten bei der Tatortaufnahme die Kontaktdaten zur polizeilichen Beratungsstelle da gelassen. Jetzt könnte man einmal anrufen. Ein/e polizeiliche FachberaterIn kommt, wenn gewünscht, zu Ihnen nach Hause – in Zivil, ganz unauffällig.

In Ruhe kann man mit dem oder der polizeilichen FachberaterIn besprechen, welche Schwachstellen es an Haus oder Wohnung gibt, welche Maßnahmen zum Einbruchschutz sinnvoll sind und wie man sich durch richtiges Verhalten vor Einbrüchen schützen kann. 

Polizeilichen FachberaterInnen als Partner im Netzwerk „Zuhause sicher“ können im Anschluss an die Beratung auf die Fachhandwerksbetriebe der örtlichen Schutzgemeinschaft im Netzwerk "Zuhause sicher" verweisen. Die Betriebe sind je nach Tätigkeitsbereich auch auf dem entsprechenden polizeilichen Adressennachweis verzeichnet und tauschen sich regelmäßig mit der örtlichen Polizei über aktuelle Täterarbeitsweisen und effektiven Einbruchschutz aus. Sie sind in der Lage, die Empfehlungen der Polizei fachgerecht umzusetzen und können ihre Kunden handwerklich bis zur Übergabe der Präventionsplakette des Netzwerkes "Zuhause sicher" begleiten.

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Angst haben und überwinden

Mit der Sicherung der eigenen vier Wände beginnt für viele Einbruchsopfer der Weg zurück in die Normalität. Angst, Geräuschempfindlichkeit und Schlafstörungen sind nur einige der psychologischen Folgen eines Einbruchs. Manch ein Einbruchsopfer, das, wenn es nach Hause kommt, ganz vorsichtig aufschließt und dann als erstes alle Zimmer kontrolliert, ob nicht jemand da ist – Kinder, die Alpträume haben – Frauen und Männer, die das „My-Home-is-my-Castle“-Gefühl verloren haben und in den eigenen vier Wänden auf der Hut sind.

Mit geprüfter Sicherheitstechnik - Einbruchschutz nach den Empfehlungen der Polizei - fühlen sich viele Einbruchsopfer wieder sicher. Und das Risiko, das schreckliche Erlebnis „Einbruch“ erneut erleben zu müssen, ist damit minimiert.

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Einbruchschutz: präventiv handeln!

Für alle, die bisher von einem Einbruch verschont blieben: Sorgen Sie jetzt präventiv vor und sichern Sie sich und Ihr Zuhause durch geprüften Einbruchschutz - mit Unterstützung von Polizei und Handwerk. Damit es erst gar nicht zum Einbruch und seinen oft drastisch unterschätzten Folgen kommt.

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