Einbruchschutz - Wenn Sie außer Haus sind

richtiges_Verhalten

Unsere Tipps:

  • Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren – benutzen Sie die abschließbaren Fenstergriffe und legen Sie die Schlüssel nicht sichtbar zur Seite.

  • Nutzen Sie einen Klingelunterbrecherschalter. Ist der Klingelunterbrecher eingeschaltet, wird das Läuten verhindert, wenn jemand die Klingel drückt. Ein Einbrecher kann dann nicht einschätzen, ob niemand zuhause ist oder die Klingel nur nicht gehört wurde.

  • Verwenden Sie ggf. einen Fernsehsimulator. Das Fake-TV simuliert die Lichteffekte eines Fernsehers und signalisiert damit, dass jemand zuhause ist (Anwesenheitssimulation). Gesteuert werden kann die Fernsehattrappe z. B. per Zeitschaltuhr oder SmartHome.

  • Ziehen Sie Haustür oder Wohnungstür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie zweifach ab.

  • Schließen Sie Gartentore mit einem Kettenschloss ab.

  • Bleibt Ihr Auto Zuhause, schließen Sie es ab.

  • Ketten Sie Fahrräder mit einem Vorhängeschloss an etwas an, das nicht bewegt werden kann.

  • Lassen Sie keine Schlüssel in den Schlössern stecken.

  • Verstecken Sie Ihre Schlüssel niemals draußen, denn Einbrecher kennen alle Verstecke.
Nachbar
  • Geben Sie Hausschlüssel und Autoschlüssel, die Sie nicht benötigen, an eine vertrauenswürdige Person oder nehmen Sie diese mit.

  • Rollläden sollten nur zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden. Schließlich wollen Sie ja nicht auf den ersten Blick signalisieren „Bin nicht da!“

  • Hinterlassen Sie bei längerer Abwesenheit keine Abwesenheitsnotiz auf Ihrem Anrufbeantworter, sondern schalten Sie besser eine Rufumleitung auf Ihr Handy.
  • Bringen Sie keine Abwesenheitsnotiz an der Haustür oder Wohnungstür an. Wenn Sie z. B. ein Paket erwarten, informieren Sie besser einen vertrauenswürdigen Nachbarn.

  • Bitten Sie einen Nachbarn, Freund oder Familienangehörigen bei längerer Abwesenheit, Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren, die Blumen zu gießen, die sichtbaren Rasenflächen zu mähen und ab und an in Ihrer Einfahrt oder auf Ihrem Parkplatz zu parken (Anwesenheitssimulation).

  • Lassen Sie z. B. Gummistiefel vor der Haustür oder Wohnungstür stehen (Anwesenheitssimulation).
Licht
  • Lassen Sie in verschiedenen Räumen immer mal wieder das Licht an- und dann wieder ausgehen - per Zeitschaltuhr oder SmartHome gesteuert (Anwesenheitssimulation).
  • Lassen Sie elektrische Rollläden mit Hilfe einer Zeitschaltuhr oder per SmartHome-Anwendung morgen hoch und abends herunterfahren. Bei normalen Rollläden könnten Sie Nachbarn, Familie oder Freunde darum bitten, die Rollläden morgens und abends raufzuziehen bzw. herunterzulassen (Anwesenheitssimulation). 
  • Bestellen Sie für den Zeitraum Ihrer Abwesenheit die Zeitung und ggf. weitere Lieferdienste ab.

  • Stellen Sie Leitern und Gartenwerkzeug grundsätzlich immer ins Haus oder einen abgeschlossenen Schuppen. Schließen Sie auch Mülltonnen ein. So bieten Sie einem Täter keine Aufstiegshilfe.

  • Legen Sie für Einbrecher verführerische Dinge – wie Handys, Kameras, Laptops – von außen nicht sichtbar zur Seite.

  • Deponieren Sie Wertgegenstände – wie Bargeld und Schmuck – in einem polizeilich empfohlenen Safe oder bei Ihrer Bank.

  • Legen Sie eine Wertgegenstandsliste an, die Sie ebenfalls im Safe oder bei der Bank aufbewahren.

  • Wenn Sie eine Alarmanlage besitzen, aktivieren Sie sie und informieren Sie, wenn notwendig, einen vertrauenswürdigen Nachbarn, was im Alarmfall zu tun wäre.

  • Informieren Sie vertrauenswürdige Personen über die Länge Ihrer Abwesenheit.

  • Schreiben Sie Ihre Kontaktdaten niemals auf Schlüsselanhänger. Schreiben Sie Ihre Kontaktdaten auch nicht auf Ihr Gepäck, sondern legen Sie besser eine Kontaktnotiz in Ihren Koffer.

  • Erregen Sie kein großes Aufsehen, wenn Sie Haus oder Wohnung verlassen.

Quelle:

  • Ungebetene Gäste, Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
  • Checklist before leaving, General Directorate Security and Prevention
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