Einbruchschutz für mein Zuhause

Einbrecher

Die Terrassentür sichern, die Haustür sichern, Fenster sichern – wie schütze ich mein Zuhause vor Einbrechern?

Gerne möchten wir Ihnen diese Frage beantworten: Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie die polizeilichen Empfehlungen zum Einbruchschutz für Privathaushalte zusammengestellt - von Fenstersicherungen über Wertsachenaufbewahrung bis hin zur Grundstücksbepflanzung.

3 Ratschläge zum Einbruchschutz

Ob Sie neu bauen und Einbruchschutz jetzt in die Bauplanung einbeziehen oder im bestehenden Haus bzw. in der vorhandenen Wohnung Einbruchschutz nachrüsten möchten, drei polizeiliche Empfehlungen möchten wir Ihnen gerne ganz grundsätzlich mitgeben:

1. DIN-Prüfung für Sicherheitstechnik
Achten Sie darauf, dass die Sicherheitstechnik – egal ob mechanischer Einbruchschutz oder elektronischer Einbruchschutz – DIN-geprüft ist. Die relevanten DIN-Normen und Widerstandklassen finden Sie auf den Folgeseiten und in unserem Sicherheitslexikon.

2. Mechanik vor Elektronik
Daneben empfiehlt die Polizei für private Haushalte als Basisschutz mechanische Sicherheitstechnik an FensternTüren und allen weiteren gefährdeten Gebäudeöffnungen. Hintergrund: Mit mechanischem Einbruchschutz kann verhindert werden, dass der Einbrecher überhaupt erst in Haus oder Wohnung hinein kommt und damit Ihre Privatsphäre verletzt.
Wer möchte, kann zusätzlich eine DIN-geprüfte Überfall- und Einbruchmeldeanlage installieren lassen. Über eine solche polizeilich empfohlene Alarmanlage sollte man insbesondere dann nachdenken, wenn besonders hochwertige Gegenstände zu schützen sind. 

Welche Sicherheitstechnik im Einzelfall für Sie und Ihr Zuhause richtig ist, können Sie am besten mit den polizeilichen Beratern Ihrer polizeilichen Beratungsstelle klären.

3. Einbruchschutz vom Fachhandwerker
Lassen Sie die geprüfte Sicherheitstechnik von geschulten Fachhandwerkern einbauen. Was nützt der beste DIN-geprüfte Einbruchschutz, wenn er falsch eingebaut wurde? 
Um Ihnen das Finden Ihres Fachhandwerkers zu erleichtern, führen die Landeskriminalämter Errichterlisten, auf denen speziell geschulte Betriebe verzeichnet sind, die ihrem Landeskriminalamt gegenüber ihre fachliche Kompetenz nachgewiesen haben.
Im Netzwerk „Zuhause sicher“ arbeiten diese Fachhandwerker in sog. Schutzgemeinschaften intensiv mit der örtlichen polizeilichen Beratungsstelle zusammen, sodass ein kontinuierlicher Know-how-Transfer erfolgt. Die Betriebe im Netzwerk „Zuhause sicher“ finden Sie in unserer Handwerkersuche.

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